sein Entschluß, mit seinen Ansichten in die Öffentlichkeit zu gehen, von erheblicher Bedeutung."

Am 17. Dezember schrieb Hammami einen weiteren Artikel in The Times. Darin hieß es unter anderem:

"Der Oktoberkrieg könnte eine neue Landkarte des Nahen Ostens schaffen mit einem neuen Staat Palästina als Teil der Völkerfamilie... Die palästinensischen Araber und die israelischen Juden waren und sind die Hauptbeteiligten des Konflikts... Diese beiden Parteien - und nur diese beiden Parteien - können den Grundstein zu einer friedlichen Zukunft im Nahen Osten legen... Ich meine, daß der erste Schritt dorthin die gegenseitige Anerkennung der beiden betroffenen Parteien sein müßte. Die israelischen Juden und die palästinensischen Araber sollten einander als Völker anerkennen mit allen Rechten, auf die ein Volk Anspruch hat. Dieser Anerkennung sollte die Realisierung der arabisch-palästinensischen Identität in einem Palästinenserstaat folgen, einem unabhängigen, vollgültigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen."

Für mich stand fest, daß kein offizieller Vertreter der PLO öffentlich solche Ansichten äußern konnte, ohne die volle Unterstützung von Yassir Arafat und einem bedeutenden Teil der PLO-Führung zu haben. Hier war das Signal, auf das ich gewartet hatte. Unser palästinensischer Partner war aus der Deckung getreten.

Auf der Genfer Konferenz im Dezember 1973 traf ich Edward Mortimer, den Nahostexperten der Times. Ich fragte ihn nach Hammami. Wer war er? Wie war er? Wäre er wohl einverstanden, sich mit mir zu treffen, wenn nötig unter strengster Geheimhaltung? Mortimer versprach, es zu erkunden. Er sollte eine kleine, aber hochbedeutsame Rolle spielen bei dem, was folgte.

Von diesem Augenblick an hatte ich nur noch ein Ziel: Diesen Mann kennenzulernen, Said Hammami.

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